header
Warum musste Jesus sterben? PDF Drucken E-Mail

Jeder Mensch ist ein Sünder und die Strafe für die Sünde ist der Tod: "Der Lohn der Sünde ist der Tod" (Römer 6,23). Gott liebt uns aber so sehr, dass er nicht uns für unsere Sünden bezahlen lassen wollte, sondern Mensch wurde und an unserer Stelle starb. Er starb in Jesus Christus, obwohl er nie gesündigt hatte. Er war bereit, unsere Sünden auf sich zu nehmen und an unserer Stelle zu sterben: "Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz" (1. Petrus 2,24). Jesus Christus wurde dadurch zu unserem Stellvertreter. Sünde bringt uns immer den Tod. Zuerst den leiblichen und dann auch den ewigen Tod, das heißt ewige Trennung von Gott in der Hölle: "Eure Missetaten trennen euch von eurem Gott" (Jesaja 59,2).

Der Herr Jesus hat diese Trennung überbrückt, indem er die auf Sünde stehende Todesstrafe auf sich genommen hat. Durch seine Auferstehung aus den Toten hat Gott bestätigt, dass er dieses stellvertretende Sühnungswerk Jesu angenommen hat und jeden rechtfertigt, der an Jesus Christus glaubt. Dies war Gottes Wille, weil er uns Menschen so liebt. Auch Sie! Es gab keinen anderen Weg. Wenn es einen gegeben hätte, wäre Gott ihn gegangen.

Jetzt wartet er auf jeden Einzelnen, dass er kommt und seinen Sohn um Vergebung bittet und ihm die Herrschaft seines Lebens überlässt. Er wartet auch auf Sie. Sind Sie bereit zu kommen? Warten Sie nicht zu lange, es könnte bald zu spät sein.

Quelle: Ihre Fragen - Gottes Antwort
Rudi Joas - Missionswerk Heukelbach
www.missionswerk-heukelbach.de

 



Ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage...

JESUS hätte nicht sterben müssen weil er ohne Sünde war -
doch um UNS zu Retten gab es keinen anderen Weg!

Um ein kleinwenig einen Eindruck zu bekommen, welch hohen Preis JESUS CHRISTUS bezahlt hat, um stellvertretend FÜR UNS die Schuld für DEINE und MEINE Sünden zu tilgen, hier eine kurze Schilderung (von MacArthur) seines Leidens und Sterbens an unserer statt ...

Da gab er ihnen den Barabbas frei; Jesus aber ließ er geißeln und übergab ihn zur Kreuzigung. Da nahmen die Kriegsknechte des Statthalters Jesus in das Prätorium und versammelten die ganze Schar um ihn. Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel um und flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie auf sein Haupt, gaben ihm ein Rohr in die rechte Hand und beugten vor ihm die Knie, verspotteten ihn und sprachen: Sei gegrüßt, König der Juden! Dann spuckten sie ihn an und nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt.
Matthäus 27,26-30

Die Peitsche, mit der gegeißelt wurde, bestand aus mehreren Lederriemen an einem Holzgriff. Am Ende jedes Riemens waren Metall - oder Knochenstücke befestigt. Das Opfer wurde an den Handgelenken hoch über dem Kopf an einen Pfosten gefesselt, sodass die Rückenhaut straff war. Ein geübter Geißelschläger konnte buchstäblich die Haut vom Rücken schälen und die Muskeln aufreißen, manchmal sogar die Nieren oder andere innere Organe freilegen. Die Geißelung konnte tödlich sein.

Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und legten ihm seine Kleider an. Und sie führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen.
Matthäus 27,31

Die Römer hatten die Kreuzigung als Hinrichtungsart von den Persern, Phöniziern und Karthagern übernommen. Die römische Kreuzigung bezweckte einen langsamen, qualvollen Tod. Die römischen Henker hatten die Kunst perfektioniert, ihr Opfer möglichst lange am Leben zu halten. Manchmal hingen die Gekreuzigten so lange, dass sie bei lebendigem Leib von Raubvögeln oder anderen Raubtieren gefressen wurden. Die meisten hingen tagelang am Kreuz, bevor sie an Erschöpfung oder traumatischem Fieber starben, verdursteten oder - was am wahrscheinlichsten war - erstickten. Wenn die Beine nicht mehr das Körpergewicht tragen konnten, wurde das Zwerchfell derart eingedrückt, dass der Gekreuzigte nicht mehr atmen konnte. Deshalb beschleunigte das Brechen der Beine den Tod (Joh 19,31-33), aber in Jesu Fall war das nicht nötig. Die Hände wurden üblicherweise am Handgelenk angenagelt und die Füße durch den Rist oder die Achillessehne (dabei wurde manchmal für beide Füße nur ein Nagel verwendet). Diese Wunden waren nicht tödlich, aber die dadurch verursachten Schmerzen wurden von Stunde zu Stunde unerträglicher. Das Besondere an der Kreuzigung war vor allem die Schmach, die damit verbunden war (Gal 3,13; 5,11; Hebr 12,2). Dazu gehörte die Demütigung, sein eigenes Kreuz tragen zu müssen, das bis zu 100 kg wiegen konnte. Gewöhnlich begleitete ein Trupp von vier Soldaten den Sträfling durch die Menschenmengen hin zum Ort der Kreuzigung. Ein Schild mit der Anklageschrift wurde dem Verurteilten um den Hals gehängt.

... ALLES DAS hat JESUS CHRISTUS für DICH und für MICH getan um auf diese einzig mögliche Weise die gerechte Strafe FÜR UNSERE SÜNDEN auf sich zu nehmen und FÜR UNS auf diese schreckliche Weise in den Tod zu gehen!
Es gab keinen anderen Weg um uns mit Gott zu versöhnen als durch das Blutvergießen des Mensch gewordenen Gottes - des einzig sündlosen Menschen JESUS CHRISTUS auf Golgatha!

Ich weiß, dass ICH es durch meine Sünden verdient hätte, dort zu sterben!
Ich weiß, dass es MEIN PLATZ gewesen wäre, den JESUS CHRISTUS für mich am Kreuz eingenommen hat!

Ich weiß aber, dass JESUS CHRISTUS dort nun auch für mich gestorben ist
und so FÜR MICH die gerechte Strafe für meine Sünden getragen hat!

Daher weiß ich auch, dass durch SEIN OPFER alle Strafe für meine Sündenschuld getilgt ist - dass sein Blut meine Sünden vollkommen bedecken und ER mir durch den Glauben an IHN SEINE Gerechtigkeit geschenkt hat! Ich bin versöhnt mit Gott durch SEIN Leiden und Sterben - durch sein Blutvergießen am Kreuz!

??? IST JESUS CHRISTUS AUCH FÜR DEINE SÜNDEN GESTORBEN ???

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Römer 5,8

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes [d.h. zu der Gerechtigkeit, die von Gott gewirkt wird bzw. vor Gott gilt] würden.
2. Korinther 5,21

 
< Zurück   Weiter >