| Was ist mit denen, die nie das Evangelium gehört haben? |
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Das ist eine gute Frage. Die Bibel sagt, dass Gott gerecht ist. Wir wissen, dass alles, was er tut, gerecht ist. Das gilt auch für die Frage, was mit denen geschieht, die noch nie das Evangelium gehört haben. Gott sieht in jedes Herz. Dort, wo er erkennt, dass jemand wirklich nach dem wahren, lebendigen Gott fragt und für das Evangelium offen ist, ist es für ihn ein Geringes, diesem Menschen das Evangelium zu bringen (z.B. durch das Lesen in der Bibel, durch einen Missionar, ein christliches Radioprogramm usw.), damit er von der Botschaft vom Kreuz erfährt und den Namen des Herrn Jesus anrufen kann. Schon im Alten Testament lässt Gott uns sagen: "Der HERR ist mit euch, wenn ihr mit ihm seid; und wenn ihr ihn sucht, so wird er sich von euch finden lassen; wenn ihr ihn aber verlasst, so wird er euch auch verlassen!" (2. Chronika 15,2), und Jesus Christus sagt: "Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!" (Matthäus 7,7). Was aber Sie angeht, Sie haben das Evangelium gehört oder gelesen und Gott wird Sie richten gemäß Ihrer Reaktion auf das Evangelium. Er ruft Sie zur Umkehr von Ihren Sünden und zu einer Hinwendung zu ihm.
Quelle: Ihre Fragen - Gottes Antwort Ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage...
Eine der sehr oft in der Bibel betonten Eigenschaften Gottes ist seine GERECHTIGKEIT, und es wird kein Zweifel daran gelassen, dass einst vor Gott jeder Menschen GERECHT behandelt wird! Diese Tatsache mag angesichts einer ungerechten und korrupten Welt manchen Menschen trostvoll erscheinen.... "wenigstens EIN RICHTER, der letzten Endes gerecht und unbestechlich RECHT SPRICHT über den Menschen und alles Unrecht." Doch was ist, wenn in einem solchen Gericht vor einem absolut GERECHTEN und UNBESTECHLICHEN RICHTER ein eindeutig SCHULDIGER vorgeladen wird ?? "...denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten" (Römer 3,23) - und der Strafenkatalog bereits bei einer einzigen Übertretung den Tod vorsieht ?? "...Denn der Lohn der Sünde ist der Tod" (Römer 6,23)
Der Mensch kann in diesem Gericht von einem GERECHTEN GOTT ein GERECHTES URTEIL fordern. Dieses gerechte Urteil bedeutet für jeden Menschen jedoch immer den ewigen Tod, da keiner ohne Sünde ist und Sünde IMMER diese gerechte Strafe nach sich zieht!
Der schuldige Mensch hat vor Gott keinerlei Anspruch bzw. Anrecht auf GNADE!
Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens! So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes.
Wer diese teure und kostbare Gnade durch SEIN stellvertretendes Opfer und durch SEIN vergossenen Blut jedoch nicht annimmt oder gar zurückweist, der bekommt das, was im zusteht - GOTTES GERECHTIGKEIT!
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. |
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