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Ich kann an keinen Gott glauben, der Menschen in die Hölle schickt. PDF Drucken E-Mail

Die Hölle ist wirklich ein schrecklicher Ort, und ich wünsche keinem, dorthin zu kommen. Die Bibel zeigt uns, dass die Hölle für den Satan und seine Engel (Dämonen) geschaffen wurde. In der Zukunft werden auch diejenigen dort enden, die Satan in der Ablehnung Gottes gefolgt sind. Wenn Sie die Möglichkeit zur Sündenvergebung nicht annehmen, werden Sie am gleichen Ort enden wie Satan, der Gott auch abgelehnt hat.

Wollen Sie das? Könnten Sie an einen Gott glauben, der Mensch wurde, durch die Hände der Menschen gelitten hat und getötet wurde, damit durch seinen Tod der Preis für die Sünden der Menschen bezahlt würde?

Das ist eine gewaltige Liebestat. Gott rettet Menschen, die eigentlich verdient hätten, in die Hölle zu kommen, denn niemand hat sie gezwungen, den Worten des Teufels mehr zu glauben als den Worten Gottes. Wir alle hätten dieses Schicksal verdient. Vergessen Sie bitte nicht, dass derselbe Gott, der Menschen in die Hölle schickt, für Sie gestorben ist, um Sie genau davor zu bewahren.

Wenn die Menschen das ablehnen, was er für ihre Rettung vorgesehen hat, was bleibt ihm dann noch übrig zu tun? Er muss sie gemäß seinem Wort richten. Ob Sie an etwas glauben oder nicht, ändert nichts an der Tatsache seiner Existenz. Der Herr Jesus hat oft von der Hölle gesprochen (vgl. Matthäus 25,41-46; Markus 9,47-48; Lukas 16,19-31) und uns ernstlich davor gewarnt, dort zu enden. Denken Sie, dass Jesus Christus nicht wusste, wovon er sprach?

Oder wollen Sie sagen, dass es von Gott ungerecht ist, Menschen in die Hölle zu schicken? Wenn ja, dann beschuldigen Sie Gott der Ungerechtigkeit. Sünde ist falsch und muss bestraft werden. Wie sollte Gott Ihrer Meinung nach mit denen verfahren, die sich gegen ihn stellen und böse Dinge tun? Sollte er dies einfach ignorieren? Das ist unmöglich, weil Gott vollkommen gerecht ist und Sünde strafen muss. Wer sich gegen den ew/gen Gott stellt, der muss auch mit einer ewigen Strafe belegt werden.

Aber Gott sei Dank, niemand muss in der Hölle enden, weil Gott nicht nur vollkommene Gerechtigkeit verkörpert, sondern auch vollkommene Liebe.
Deshalb sandte er seinen Sohn, Jesus Christus, auf die Erde, um an Stelle der Sünder diese Strafe, die Qual der Gottesferne, zu ertragen, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht mehr in dieses Gericht kommen muss: "Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes" (Johannes 3,18).

Quelle: Ihre Fragen - Gottes Antwort
Rudi Joas - Missionswerk Heukelbach
www.missionswerk-heukelbach.de

 



Ein paar persönliche Gedanken dazu...

Bezüglich dem Gericht über die Heidenvölker bei seiner Wiederkunft, sagt Jesus:

Matthäus 25,31-33: Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen, und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken....
Matthäus 25,41: Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

Bezüglich dem letzten Gericht vor dem großen weißen Thron lesen wir in der Offenbarung:

Offenbarung 20,11-15: Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

... soweit ein kurzer Einblick in die von Gott bezeugten Fakten!

Warum ist das nun nicht zu glauben, dass Gott tatsächlich Menschen in die Hölle schickt ?

Ist die Bibel als das geoffenbarte Wort Gottes denn nicht glaubwürdig ?
oder ist JESUS hier in seiner klaren Aussage etwa nicht glaubwürdig ?
oder hat Jesus hier in dieser deutlichen Warnung gar nur "geblufft" ?
oder liegt das Problem hier vielleicht doch ganz wo anders ??? ...

... in einer falschen Selbsteinschätzung - in welcher der Mensch sich selbst im Grunde vielleicht "ganz OK" findet, und er keinesfalls die Überzeugung teilen kann, dass der durch seinen Sündenschuld die ewige Trennung von Gott in der Hölle wirklich verdient hätte ?

... in einer falschen Einschätzung der Sünde, die in einer völlig verkennenden Weise als "Notlügen", "lässliche Sünden", oder mit anderen Bagadellisierungen oder gar Witzen verharmlost - und nicht als Akt offener Rebellion gegen Gott erkannt werden ?

... in einer falschen Vorstellung von Gott, der als "der liebe Gott" im gedanklichen Bild eines alten Mannes schon einmal alles vergeben wird, weil hierbei weder die Tatsache der HEILIGKEIT noch der GERECHTIGKEIT Gottes richtig erkannt und berücksichtigt wurde ?

Wer aber all diese Dinge nicht erkennt und nicht versteht, der versteht und erkennt auch die Liebe Gottes nicht, die sich ja gerade darin zeigt, dass ER als der Mensch gewordene Gott für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist, um UNS SÜNDER auf diese einzig mögliche Weise mit IHM – dem GERECHTEN und HEILIGEN GOTT zu versöhnen - und uns so jenes ansonsten sichere und schreckliche Schicksal der ewigen Verdammnis in der Hölle zu ersparen!

Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!
Römer 5,6-10

Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde.
Johannes 15,13

Gott war in seiner Liebe zum Menschen bereit, ALLES zu geben und dabei auch seinen einzigen eingeborenen Sohn nicht zu verschonen. Durch das Erlösungswerk auf Golgatha hat JESUS CHRISTUS sich freiwillig - aus Liebe zum Sünder sich selbst geopfert, um so die gerechte Strafe für Sünden an sich selbst zu richten und die Sünden der Gläubigen durch sein vergossenes Blut zu bedecken, um so den Sünder zu rechtfertigen und selbst dabei völlig gerecht zu bleiben!

Der gerechte Lohn für die Sünde (der Tod) wurde so am Kreuz vor dem GERECHTEN GOTT bezahlt (vgl. Römer 6,23) – die Sünde vor dem HEILIGEN GOTT durch das vergossene Blut seines Sohnes bedeckt!
Verdient hat der Mensch diese Liebe Gottes jedoch in keiner Weise, denn der gerechte Lohn für die Sünde ist die ewige Trennung von Gott – die Verdammnis in der Hölle! Und diesen gerechten Platz wird Gott auch JEDEN zuweisen, der nicht in echter Reue über seine Sünden zu Gott umkehren will um jene Liebe Gottes in seinem Versöhnungsopfer am Kreuz im Glauben zu ergreift!

Gott ist LIEBE – aber ER ist auch HEILIG und GERECHT!
Weil du ein Sünder bist – ER aber HEILIG und GERECHT, konnte Gott dich nur dadurch erretten, indem ER deine Sünden vor seiner Heiligkeit bedeckte und vor seiner Gerechtigkeit die volle Strafe für deine Sünden bezahlte !

Mit seinem vergossenen Blut am Kreuz bedeckt ER deine Sünden –
mit seinem Tod am Kreuz erträgt er die gerechte Strafe –
und das alles FÜR DICH – aus LIEBE zu dir!

Wenn du das nicht erkennst - nicht umkehren willst und diese Gnade nicht annehmen willst, so wirst auch du gerichtet und den gerechten Platz am Ort der Verdammnis nicht entgehen – unzwar unabhängig davon, ob du das glaubst oder nicht!

So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!
2. Korinther 5,20

 
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