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Wurde das Neue Testament geschrieben, damit es so aussieht, als hätte Jesus Prophezeiungen erfüllt? PDF Drucken E-Mail

Menschen, die das behaupten, wollen sagen, dass die Schreiber des Neuen Testaments bezüglich der Informationen über Jesus gelogen haben. Dass er zum Beispiel gar nicht aus den Toten auferstanden ist und dass er überhaupt keine Wunder getan hat. Ist das auch Ihre Meinung? Wir verstehen Ihren Standpunkt, es gibt dabei nur ein Problem. Wie erklären Sie sich die Tatsache, dass dieselben neutestamentlichen Schreiber über Wahrheit, Liebe, Ehrlichkeit, Freizügigkeit usw. gelehrt haben, obwohl alles angeblich auf Lügen basiert? Da passt doch einiges nicht so recht zusammen - oder? Warum sollten Menschen eigentlich Unannehmlichkeiten wie Schläge, Hunger, Seenot, Gefangenschaft und letztendlich Hinrichtung auf sich nehmen für nichts anderes als Lügen?

Ihr Einwand macht einfach keinen Sinn und wirft mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Die einzig logische Erklärung bleibt, dass es tatsächlich erfüllte Prophezeiungen gab. Jesus Christus ist wirklich aus den Toten auferstanden. Er hat tatsächlich Wunder gewirkt, und er allein kann Sünden vergeben. Er hat damals Sünden vergeben und er vergibt sie auch heute noch. Meine Sünden sind vergeben. Wie sieht es mit Ihren aus?

"Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, [...] und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, [...] und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen. Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind" (1. Korinther 15,3-6). Die Gläubigen des Neuen Testaments starben für etwas, an das sie geglaubt und das sie gesehen haben, und nicht für etwas, an das sie ausschließlich nur geglaubt haben. Die Schreiber des Neuen Testaments starben, weil sie wussten, dass sie den auferstandenen Herrn gesehen hatten.

Quelle: Ihre Fragen - Gottes Antwort
Rudi Joas - Missionswerk Heukelbach
www.missionswerk-heukelbach.de

 



Ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage...

Das neue Testament bezeugt uns in den vier Evangelien das Leben und Wirken von Jesus Christus. So erfahren wir hier aus erster Hand, was Jesus den Menschen sagte und lehrte – wir erfahren, wie er ist - wie er mit den Menschen (hier vor allem auch mit den Sündern und mit den Selbstgerechten) umgegangen ist – und wir erfahren warum ER als der ewige Gott überhaupt in Jesus Christus Mensch geworden ist. Die Bibel möchte den Menschen nicht in Religiosität drängen, sondern möchte den Menschen vielmehr mit Gott versöhnen und ihn so in eine lebendige Beziehung zum HERRN JESUS führen! Das sind zwei grundlegend verschiedene Dinge!! Man kann aber keine Beziehung zu jemanden aufnehmen bzw. haben, den man nicht auch zuvor einwenig kennen gelernt hat bzw. kennt. Die Evangelien bieten hier einen guten Einstieg in das Wort Gottes, um JESUS CHRISTUS persönlich kennen zu lernen.

Die Apostelgeschichte ist ein Geschichtsbuch (kein Geschichtenbuch!), welches uns über die Entstehung und Formierung der ersten Christengemeinden berichtet. Hier erst hat Gott in seiner Gnade auch den Heiden (Heiden = alle Nichtjuden !)den Zugang zur Errettung bzw. zum Heil geöffnet. Zuvor war dieser Zugang nur für das Volk Israel offen! Dieser neue Zugang zur Gnade Gottes für die Heiden war für die Juden zunächst beinahe unglaublich. Gott aber bestätigte diesen durch viele Zeichen und Wunder – vor allem aber durch die Ausgießung des Heiligen Geistes über jene Menschen – zuerst beim Hauptmann Kornelius und seinen Angehörigen, später bei allen Menschen aus den Nationen (Heiden), die durch Buße und Glaube sich zum HERRN JESUS bekehrten.

Die vielen Briefe der Aposteln (Römer, Korinther, Gallater, ...) beleuchten uns nicht nur jenen Zugang zum neuen ewigen Leben auf vielfältige Weise – wir finden in diesen Briefen auch einen reichhaltigen Schatz an Unterweisungen und Belehrungen - aber auch an Ermahnungen und Zurechtweisungen für dieses neue Leben in Christus. Hier wird jenes Geschenk des neuen Lebens gewissermaßen entfaltet uns ausgepackt!

Die Offenbarung des Johannes beschließt das neue Testament mit einer Schau in Zukünftiges.
Einiges davon liegt mittlerweile auch schon hinter uns – einiges davon steht unmittelbar bevor. Wir stehen mitten drinnen in jener Zeitachse und die Zeichen dieser Zeit lassen immer deutlicher erkennen, dass die Tage dieser Gnadenepoche gezählt sind.

Dieses neue Testament konfrontiert den Menschen nun nicht nur mit einer frohen- sondern auch mit einer sehr eindringlich mahnenden Botschaft – mit einer "Diagnose", welche der Mensch oft am liebsten verdrängen möchte – athestiert sie ihm doch die "Todkrankheit" der Sünde, welche ihn in nach dem leiblichen Tod in die ewige Verdammnis führt....

denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten
Römer 3,23
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod
Römer 6,23

Diese Diagnose durch Gottes Wort in der Bibel wiegt in ihrer Deutlichkeit tonnenschwer – gleichzeitig stellt Gott hier aber dem Sünder in Jesus Christus und seinem Opfer auf Golgatha den Weg zum HEIL vor Augen. NUR ER ist der Weg aus diesem schrecklichen Schiksal heraus, welches die Sünde vor einem Heiligen Gott nach sich zieht!

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. Johannes 5,24

Die Reaktion des Menschen auf diese Konfrontation ist vielfältig ....
Die einen versuchen (vergeblich!), sich selbst gesund zu machen.
Andere versuchen es mit "menschlichen Heilmitten" und betäuben sich durch Religion.
Wieder andere zweifeln diese deutliche Diagnose an und missachten diese eindringliche Warnung Gottes.

Nur sehr wenige sehen hier die Diagnose der Verlorenheit vor Gott, erkennen an sich selbst alle "Krankheitssymptome" der Sünde und kommen so im Bewusstsein der völligen Schuld und Sündhaftigkeit zu dem EINEN, der sie davon HEIL machen kann – JESUS CHRISTUS!

In diesem Leben steht es jeden offen, sich selbst zu belügen,
aber mach dir doch nichts vor und betrüg dich doch nicht selbst!
Nach dem Tod stehst auch du vor den vollendeten Tatsachen – denn ...
so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht
Hebräer 9,27

So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus:
Lasst euch versöhnen mit Gott!
2. Korinther 5,20

 
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