header
Woran kann ich erkennen, dass es Gott gibt? PDF Drucken E-Mail

Außer in der Bibel, dem Wort Gottes, gibt sich Gott in vier weiteren Bereichen zu erkennen:

In der Natur, denn er ist der Schöpfer! "Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände" (Psalm 19,2). "Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben" (Römer 1,18-20).

In der Geschichte, denn er lenkt die Geschicke der Völker: "Kommt her und schaut die Großtaten Gottes ... in seinem Tun gegenüber den Menschenkindern" (Psalm 66,5).

In unserem Gewissen, denn Gott hat die Unterscheidungsfähigkeit zwischen Gut und Böse in unser Herz gelegt: "... indem ihr Gewissen mitzeugt" (Römer 2,15).

In Jesus Christus, seinem Sohn, denn in ihm ist Gott selbst Mensch geworden und hat bei uns gelebt: "Er [Gott] [hat] in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn" (Hebräer 1,2).


Quelle
: Ihre Fragen - Gottes Antwort
Rudi Joas - Missionswerk Heukelbach
www.missionswerk-heukelbach.de




Ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage...

Ein Arbeitskollege hat mir vor einiger Zeit seine persönliche Sichtweise erklärt - wie er den Menschen von seinem Wesen her sieht und versteht....
Dabei ging er kurz gesagt grundsätzlich von der Annahme aus, dass der Mensch bzw. sein Bewusstsein nur das Ergebnis eines chemisch-elektrischen Prozesses im Gehirn wäre. Seine Schlußfolgerung daraus war, dass mit Ende dieser Gehirntätigkeit auch der Mensch aufhört zu existieren.

Agnostikern und Materialisten scheint diese Annahme durchaus plausibel.
Wäre dem so, so wäre der Mensch jedoch im Grunde niemanden verantwortlich - ist er nach dieser Ansicht in seinem Wesen doch nur eine "biologische Maschine", welche nach elektro-chemischen Hirnprozessen oder bestenfalls nach bestimmten "Instinkten" funktioniert.

Nun gibt es jedoch ein ganz spezielles menschliches Empfinden, dass in dieses materialistische Menschenbild nicht hinein zu passen scheint - unser Gewissen!
Das Gewissen im Menschen ist aus meiner Sicht einwenig vergleichbar mit einem Zahnnerv ...
Ein Zahnnerv meldet schmerzen, wenn sich Fäulnis zu ihm durchgefressen hat, oder wenn er außergewöhnlicher Kälte ausgesetzt wird. Im Vergleich dazu lastet das Gewissen ebenso schwer auf uns, wenn wir Sündigen oder wenn wir erkennen, dass wir Böses getan haben. Die Fäulnis der Sünde und die Kälte unseres bösen Herzens drücken im Normalfall(!) schwer auf unser Gewissen und drängen uns, Hilfe und Erlösung von diesen Schmerzen bei einem Arzt zu suchen.

So wie man aber einen Zahnnerv abtöten kann, so kann man auch das Gewissen in seiner Sensibilität abstumpfen und letztlich sogar abtöten. Das Gewissen ist an sich ein feinfühliges "geistiges Sinnesorgan", welches jedoch durch ständige Überlastung seine Empfindlichkeit zunehmend verliert. Das Gewissen reagiert dann nicht mehr auf Sünde und somit ist auch jene antreibende Kraft nicht mehr da, welche den Menschen dazu drängt, Erlösung von dieser Last bzw. diesel Leiden zu finden.
Ohne es selbst zu merken versinkt so der Mensch immer tiefer in seinen Sünden, und merkt sein gewaltiges Problem erst, wenn es zu spät ist!

So wie man nun aber einen Zahnnerv nicht nur abtöten - sondern ihn auch betäuben kann - so kann man auch das Gewissen sehr wirksam betäuben.
Das geht ganz einfach durch Religion! Wie es viele Betäubungsmittel gibt,
so gibt es auch viele Religionen. Ihr Unterschied liegt neben ihrer teils sehr unterschiedlichen äußeren Forum auch darin, dass sie mitunter mehr oder weniger gut wirken und darüber hinaus oft unterschiedliche "Nebenwirkungen" zeigen. Ein besonderer Punkt kennzeichnet jedoch eine große Gemeinsamkeit aller Religionen - sie lindern nur die schmerzhaften Auswirkung des verursachenden Problems - heilen aber nicht die eigentliche Ursache, welches die Sünde ist!

Nur das Evangelium kann uns hier von der Ursache dieser Not befreien.
Nur JESUS CHRISTUS ist der eine und einzige Arzt, der uns hier helfen kann!

Wer durch IHN ein reines Gewissen fand durch den GLAUBEN an SEIN SÜHNOPFER auf Golgatha, der brauch keine religiösen Betäubungsmittel mehr! Wer frei geworden ist von der Abhängigkeit religiöser Betäubungsmittel, der braucht klarerweise auch jene "Verkäufer" nicht mehr, welche diese religiösen Betäubungsmittel angeboten bzw. verkauft haben!

Auch sogenannte "christliche Religion" mit Sakramenten und Messopfern fällt in diese Sparte religiöser Betäubungsmittel, welche das Gewissen zwar eine Zeit lang sehr wirksam ruhig stellen - jedoch das Problem der Sünde nicht wirklich lösen! Diese betäubende Wirkung macht gerade "christliche Religion“ besonders gefährlich, weil deren "Verpackung" viele Menschen täuscht und sie dem Menschen "Heilung" verspricht - damit aber gleichzeitig jenen "Druck" vom Gewissen in trügerischer Weise weggenommen wird, welchen den Menschen sonst möglicherweise zur Buße und zur Bekehrung geführt hätte!

Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zur Reinheit des Fleisches, wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt.
Hebräer 9,13-14

Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durch das Wasser, welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi.
1. Petrus 3,18-21

Das Gewissen ist damit der wichtigste Anknüpfungspunkt Gottes zum Menschen! Das Gesetz Gottes ist dem Menschen ins Herz gelegt und in seinen Geboten hält Gott den Menschen eine Spiegel direkt vor Augen, in welchen er sich selbst prüfen und betrachten soll! Erkennt er hier seine Unreinheit aufgrund seiner Sünden vor Gott, so soll der Mensch - gedrängt von seinem drückenden Gewissen den Weg zum "Arzt" - den Weg zu JESUS CHRISTUS suchen!

Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen
Römer 2,14-15

Die Tatsache, dass dem Menschen ein Gewissen gegeben ist, ist damit einer von vielen klaren Hinweise für die Existenz Gottes - denn aus der materialistischen Sichtweise des Menschen wäre das Gewissen völlig überflüssig!

 
< Zurück   Weiter >