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Gibt es überhaupt einen Gott? PDF Drucken E-Mail

Natürlich! Gott selbst sieht es in seinem Wort als nicht erforderlich an, seine Existenz zu beweisen. Jeder Mensch hat von Gott die Fähigkeit erhalten, zu erkennen, dass es ihn gibt. Die Bibel beginnt deshalb in 1. Mose 1,1 mit der sachlichen Feststellung: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." In der Schöpfung kann jeder denkende Mensch erkennen, dass es Gott gibt: "Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände" (Psalm 19,2).

Haben Sie Gott schon gedankt, dass er alles so schön gemacht hat?

Quelle: Ihre Fragen - Gottes Antwort
Rudi Joas - Missionswerk Heukelbach
www.missionswerk-heukelbach.de




Ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage...


Ich denke, dass man sich als nüchterner und unvoreingenommener Beobachter angesichts einer so wunderbar geschaffenen Natur mit so vielen komplexen Lebewesen und Strukturen regelrecht Gewalt antun muss, um hier nicht zu erkennen, dass solche Dinge gar nicht aus Zufall entstehen können!! Dennoch gehen hier irrtümlich viele Menschen davon aus, all das wunderbar Geschaffene in der uns umgebenden Natur könnte auch das Ergebnis evolutionärer Entwicklungen sein.

Um die Unmöglichkeit dieser Vermutung etwas zu veranschaulichen, möchte ich im Folgenden den Blick nur mal auf das Geschöpf Mensch richten und hierbei einen Vergleich anstellen ...

Wir als Menschen verstehen heute zwar schon so manches auf dem Gebiet der Anatomie, doch viele hochkomplizierten Abläufe und Funktionsweisen sind uns auch in unserem eigenen Körper trotz vieler Forschung noch immer verborgen. Da der Mensch sowohl physisch- als auch von seiner Psyche zweifellos ein sehr komplexes Wesen ist, scheint mir in diesem Zusammenhang ein Vergleich mit einem Computer recht griffig, welcher ebenso auch aus komplexer Hard- und Software besteht, auch wenn ein Computer zugegebenermaßen noch einfach und unkompliziert - ja, geradezu primitiv im Vergleich zum Geschöpf Mensch ist!

Übertragen wir daher in diesem Vergleich die Erschaffungslehre des Menschen nach Darwin nun mal auf einen Computer und gehen wir in der Betrachtung der PC-Hardware davon aus, dass alle- für einen Computer notwendigen Rohmaterialien (Aluminium, Silizium, Kupfer, verschiedene Kunststoffe, ...) zunächst mal gut durchmischt auf einen Haufen geschüttet werden. (Diese Annahme des bereits Vorhandenseins dieser Rohmaterialien kann hier durchaus schon als wohlwollender Vorsprung an unsere zufallsgläubigen Mitmenschen gesehen werden.)
Würde der Faktor "Zufall" nun tatsächlich jene Fähigkeiten in sich bergen, welche die Evolutionslehre diesem zuerkennt, so wäre es für die Atome und Moleküle dieses Rohmaterials kein Problem (so man nur lange genug wartet), sich mit der Zeit "zufällig" zu sinnvollen Strukturen zu verbinden, sodass irgendwann hochkomplexe Bauteile daraus "evolutionieren" die sich daraufhin wiederum zu hochkomplexen funktionstüchtigen Schaltkreisen verbinden.

Es stellen sich hier jedoch schon viele Fragen: wer weist hier den Rohmaterialien bzw. deren Molekülen dieser Rohstoffe ihren Platz zu ? Woher kommt der Bauplan, nach welchem alles aufgebaut und platziert wird ? Braucht es hier nicht ganz zwingend INTELLIGENZ, um vergleichbar hochkomplexe Strukturen zu schaffen ? Wenn ein evolutionärer Fortschritt nach "Versuch und Irrtum" funktionieren würde - wie könnte dann das Prinzip Zufall Erfahrungen sammeln - diese auswerten - und sie wiederum in den Entwicklungsprozess einfließen lassen ? Würde nicht bereits kleine Fehler innerhalb hochkomplexer Strukturen zu einem völligen Funktionsausfall und somit zum "Tod" führen ?

An diesem Punkt der Entwicklung angekommen haben wir nun jedoch noch lange keinen funktionierenden Computer - sondern lediglich unintelligente und leblose Hardware! Nachdem aber nun alle komplexen Einzelkomponenten wiederum zu komplexen Schaltkreisen verbunden sind - geht die Annahme der Evolutionsgläubigen nun im übertragenen Sinn von einer neuen erstaunlichen Überzeugung aus, indem sie dem Zufall nun wiederum zugesteht, dass auf der "zufällig entstandenen Hardware" nun auch noch zufällig ein hochkomplexes Betriebssystem mit weiteren hochkomplexen Programmen "einfach so" entsteht.

Auch hier kann - im Vergleich gesehen, ein kleines unscheinbares Icon zum Programmstart am Monitor den Laien noch zur Annahme verleiten, dass dieser farbige Pixelhaufen zufällig entstanden sein könnte. Wer jedoch schon mal den Programmcode von auch nur simplen Programmen betrachtet hat, der weiß, was hier an Komplexität dahinter steht und wie hier jedes einzelne Codewort und jedes Zeichen seine Aufgabe erfüllt. Ein kleiner Fehler genügt um ein Betriebssystem oder ein Anwenderprogramm zum Absturz zu bringen.

Der Mensch verarbeitet jeden Augenblick aber nicht nur eine Unzahl von Bilddaten, sondern empfängt gleichzeitig auch permanent eine regelrechte Datenflut von allen anderen Sinnesorganen. Gleichzeitig regelt das "Betriebssystem" im Gehirn über ein komplexes Nervensystem ständig sämtliche Körperfunktionen und gibt Rückmeldung, wenn irgendwo ein Problem erkannt wird. Es hält den Körper in seinen Bewegungen ständig im Gleichgewicht, regelt die Energieversorgung und die Körpertemperatur und hält neben den viel anderen ständigen Aufgaben noch genug "Kapazität" bereit um zu denken, zu fühlen und verschiedene Eindrücke zu verarbeiten.

Ich möchte zurück kommen auf unseren Vergleich und dazu die Frage stellen, ob es tatsächlich vorstellbar ist, dass neben der Computerhardware nun auch noch das Betriebssystem und viele verschiedene Programme auf einem PC durch evolutionäre Zufälle entstehen könnten ? Das "Betriebssystem", welche im Menschen alle Funktionen regelt und steuert - als auch die "Anwenderprogramme", welche den Menschen mit besonderen Talenten, Begabungen und Können ausstatten und ihn so zu vielen verschiedenen Dingen befähigen, ist wesentlich komplexer als jedes Computerprogramm....

Hat der "Zufall" jene Macht und Möglichkeit, welche ihm von den Evolutionisten unserer Tage zugestanden wird - so wäre es gewiss kein Problem, dass ein zufällig entstandener PC nun auch noch zufällig ein Betriebssystem wie "Windows" und sämtliche andere Anwenderprogramme hervorbringt und diese am zuvor evolutionierten PC nun auch noch selbstständig installiert. Wenn Windows manchmal auch seine Macken hat, so käme wohl dennoch kaum jemand auf die Idee, dass ein solches Programm aus vielen zig-tausend Anweisungen durch Zufall entstehen könnte. Wie aber kann man dann nur davon ausgehen, der Mensch wäre mit seinen Fähigkeiten aus einer zufälligen Vereinigung von gewissermaßen "Software" und "Hardware" entstanden ??

Und selbst wenn dieser "Evolutionscomputer" tatsächlich nun auf diese Weise durch Zufall entstanden wäre, so ist diese Verbindung von Hardware und Software immer noch eine "tote Kiste", weil er noch immer nicht an das Stromnetz angeschlossen ist! Erst das durchfließen von elektrischen Strom macht den Computer "lebendig" und zu einem gebrauchsfähigen Gerät.
Dabei stellt sich nun sofort die Frage - von wo käme dieser Strom nun in das Gerät ?? Und selbst wenn nun auch noch elektrischer Strom "durch Zufall" entstanden wäre - so würde dieses Ding lediglich funktionieren - aber lange noch nicht fühlen, empfinden, lieben, hassen - bzw. einfach nur LEBEN!

Würde heute jemand behaupten, ein arbeitender PC könnte in Millionen von Jahren durch Zufall aufgrund evolutionärer Entwicklungen von selbst entstehen, so würde man wohl (berechtigterweise) seinen "gesunden Menschenverstand" in Frage stellen. Obwohl der Mensch nun aber ganz gewiss wesentlich komplexer und komplizierter als jeder Computer ist, scheint dennoch heute beinahe jeder davon überzeugt zu sein, der Mensch könnte eben durch diese Evolution aus Zufall entstanden sein !?

Mitten in dieser Verwirrung schafft Gottes Wort aber Klarheit: Dieser [JESUS CHRISTUS] ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten:alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.
Kolosser 1,15-17

Betrachten wir doch mal aufmerksam die Natur und die vielen Lebewesen und denken wir dann darüber nach, was man der Evolution heutzutage alles zutraut!
Wenn die Evolution tatsächlich solche wunderbaren und herrlichen Dinge hervorbringen könnte, so müsste so ein kleiner "Evolutions-PC" in Vergleich dazu doch nur eine Kleinigkeit für jenen "Gott des Zufalls" sein, welchem heute auf breitester Ebene von Schule und Wissenschaft gehuldigt wird.

Ich bin aber davon überzeugt, dass jene Menschen, welche diesem "Götzen der Evolution" huldigen, die Schwäche ihres "Gottes" zumindest erahnen, weil dieser "Evolutionsgott" nichts weiter als eine leere Luftblase ist, der in Wirklichkeit nicht einmal im Stande ist, einen dürren Grashalm aus dem Ackerboden hervor zu bringen! Es ist ein armseliger "Gott" - eine Illusion - eine Lüge, an welchen Evolutionisten sich klammern - an welchen sie aber dennoch verkrampft festhalten um der Tatsache der Existenz eines wahrhaftigen Schöpfergottes nicht ins Auge sehen zu müssen. In diesem Leben hat jeder die Freiheit, sich mit der "Augenbinde der Evolution" den Blick auf die Realität des Schöpfergottes zu nehmen. Doch es kommt für sie alle auch der Augenblick, wo sie bekennen werden müssen, dass DER HERR es war, der alles erschaffen hat!

Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
Römer 18-25

... Gott sagt uns, dass für uns in der Schöpfung der klare Beweis seiner Existenz liegt, sodass kein Mensch sich jemals damit entschuldigen kann - er hätte es nicht gewusst!

Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!« Sie handeln verderblich und begehen abscheulichen Frevel; da ist keiner, der Gutes tut. Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob es einen Verständigen gibt, einen, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, allesamt verdorben; es gibt keinen, der Gutes tut, auch nicht einen Einzigen! Psalm 53,2-4 

 
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