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Das Papstamt näher betrachtet ...
Die katholische Basislehre zum Bischofs- und Papstamt: Um das Papstamt als Leitungsamt der katholischen Kirche etwas besser einordnen zu können, ist es hilfreich - zunächst einmal das grundlegende Selbstverständnis dieses Amtes zu sehen. Hierzu finden wir im Codex Iuris Canonici - dem katholischen Gesetzbuch - einen Text, welcher dieses Amt in kurzen Worten wie folgt beschreibt:
Der Bischof der Kirche von Rom, in dem das vom Herrn einzig dem Petrus, dem Ersten der Apostel, übertragene und seinen Nachfolgern zu vermittelnde Amt fortdauert, ist Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden, deshalb verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann
Aus diesem Text geht zunächst hervor, das die katholische Kirche den "Bischof von Rom" (den Papst) als Nachfolger des Apostels Petrus - und das "Bischofskollegium" (alle anderen Bischofe) als Nachfolger der übrigen Apostel sieht und versteht. Da die katholische Kirche darüber hinaus auch noch die Ansicht vertritt, Petrus wäre der "Erste" unter den Aposteln gewesen, überträgt sie jenen - vermeintlich einst dem Petrus zugedachten "Führungsanspruch" - durch die lange "Kette sukzessiver Weitergabe" hindurch, auf den heutigen Bischof von Rom, und zuerkennt diese - als "Primat" bezeichnete Sonderstellung somit auch dem "Papst" in seinem kirchlichen Leitungsamt. Die grundlegende katholische Basislehre zum Bischofs- bzw. Papstamt, und jene - damit in Verbindung stehenden hierarchischen Führungsanspruch könnte man daher in folgenden drei Punkten zusammenfassen:
1. Die Apostel haben Bischöfe als ihre Nachfolger bestimmt
Der vom Papst geforderte Autoritätsanspruch ist somit klar! Es stellt sich nun aber die Frage, wie weit dieser auch durch die Bibel auch tatsächlich haltbar ist.
Die katholische Kirche pocht darauf, dass ihre Bischöfe legitime Nachfolger der Apostel sind, und sieht diesen Anspruch grundsätzlich als göttliches Recht.
Gleich wie jedes Schiff auf See eine Mannschaft benötigt, braucht auch eine pilgernde (sich fortbewegende) Kirche ebenso Menschen - welche den Kurs bestimmen, und unter bestimmten Umständen auf neue Situationen und Herausforderungen reagieren. Dieser Vergleich hat nun gewiss wie jeder andere Vergleich so seine Schwächen - zeigt aber meiner Meinung nach doch anschaulich das grundlegendes Selbstverständnis der PILGERNDEN katholischen Kirche. Die katholische Kirche ist auf dem Weg - ist auf der Reise, wobei in den ersten Jahrhunderten ihr Ausgangspunkt ebenso auch noch nahe am "Heimathafen" der Bibel war! Doch anstatt die Bibel als Grundlage festzuhalten und sich fest in ihr zu verankern, hob die "Catholic" ihren "Anker" und begab sich - geleitet durch ihre Bischöfe und Päpste auf die Reise - immer weiter weg vom einstigen biblischen Hafen und immer weiter hinein in das "Eismeer" mit allen Gefahren. Die katholische Kirche sieht sich selbst dennoch auf dem richtigen Weg und geht davon aus, das immer dort die richtige und ganze Wahrheit zu finden ist, wo sie sich unter der Leitung ihres Führungspersonals sich gerade hinbewegt hat. Das Festhalten bibelgläubiger Christen an der Schrift allein (sola Scriptura) und das Ablehnen der katholischen Überlieferung bzw. Tradition als eben jenen -" in dieser Zeit zurückgelegten Weg", sieht die katholische Kirche als Rückständigkeit - als Verbleiben im einstigen Hafen, von welchem sie selbst sich vor langem wegbewegt - und somit aber entfernt hatte!
Die weitere Frage ist nun - ob Jesus in seiner Gemeinde tatsächlich eine "pilgernde Kirche" erschaffen hat, welche sich in im Lauf der Zeit immer "weiter Entwickeln" sollte ??...
Die Gemeinde als heiliger Tempel Gottes
Dieser heilige Tempel, welchen Gott in seiner Gemeinde erbaute, "pilgert" nicht durch die Gegend, sondern steht fest und unverrückbar auf seinem EINMAL GELEGTEN Fundament! Nichts desto trotz sieht die pilgernde katholische Kirche ihre Bischöfe und den Papst als Nachfolger der Apostel und geht ihre eigenen Wege - womit sie aber jene eine und einzige Grundlage verlässt, welche durch Jesus Christus und seine Apostel gelegt wurde, und womit sie sich nicht "weiter entwickelte" (wie sie selbst meint) sondern sich lediglich immer weiter vom einst gelegten Fundament und vom biblischen Hafen entfernte.
Die Behauptung der katholischen Kirche, Petrus hätte die Apostel angeführt und wäre somit deren Leiter und Sprecher gewesen, wird neben einigen anderen Auslegungen der Bibel vor allem mit der Zusage der "Löse- und Bindegewalt", als auch mit der Übergabe der sogenannten "Schlüsselgewalt" durch Jesus begründet, wo er zu Petrus spricht:
Das aber jene Löse- und Bindegewalt nicht nur Petrus - sondern auch den anderen Aposteln gegeben wurde, lesen wir bei Matthäus 18,18 - wo geschrieben steht: Die Löse- und Bindegewalt wurde von Jesus den APOSTELN gegeben und so finden wir auch jene - durch diese Vollmacht gelösten und gebundenen Dinge in der Bibel wieder. Zu behaupten, jene Vollmacht hätte sich in weiterer Folge auf Bischöfe als deren angebliche Nachfolger übertragen, war zwar für die Eigeninteressen und die Ziele der katholischen Kirche sehr nützlich - biblisch jedoch ist eine solche Behauptung in keinster Weise haltbar! Was aber im Gegensatz zur "Löse- und Bindegewalt" offenbar nicht allen Aposteln gegeben wurde, sind nun jene sogenannten "Schlüssel des Reiches der Himmel". Mir persönlich scheint, als gab Jesus diese "Schlüssel" tatsächlich nur dem Petrus.Da der Papst der katholischen Kirche sich nun aber als Nachfolger des Petrus sieht - versteht dieser nicht nur sein "Amt" - sondern gleichzeitig auch jene "Schlüsselgewalt" auf sich selbst übertragen. Die somit angemaßte "Schlüsselgewalt" machte dem Bischof von Rom zum "himmlischen Türsteher" und verlieh den Päpsten in weiterer Folge ein großes Maß an Reichtum und Macht.
Reichtum entstand in großem Maß dadurch, dass die katholische Kirche sich jenen "exklusiven Schlüsseldienst" gegen bare Münze lukrativ honorieren lies - und so durch den Ablasshandel große Reichtümer angehäuft wurden. So lautete der katholische "Werbeslogan" für die Ablassbriefe - welche angeblich "armen Seelen" die Tür zum Himmel öffnete - seinerzeit: "Wenn die Münze im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt!". Papst Pius II (1458-1464) war wohl ebenso erfreut über das einträgliche "Schlüsselgeschäft" und stellte fest: "Uns und den Unsrigen ist das Märchen vom Jesus zum Segen geworden!"
Soviel zur Schlüsselgewalt des Petrus - bzw. was Menschen später daraus machten! Die "Schlüsselstellen" zum Verständnis dieser besonderen Aufgabe (!) an Petrus finden wir in der Apostelgeschichte - in jenen Geschehnissen nach der Himmelfahrt Jesu. Das Himmelreich war den Menschen seit Adam verschlossen, weil die Sünde trennend zwischen dem Menschen und Gott gestanden ist. Durch das Versöhnungsopfer Jesu am Kreuz von Golgatha war aber die Grundlage für eine gerechte Vergebung geschaffen. Jene Tür - welche durch den Sündenfall hinter dem Menschen zugefallen war und ihn somit von Gott trennte, konnte nun wieder geöffnet werden. Die Schlüssel dazu lagen durch das Versöhnungsopfer Jesu bereit. Wie aber sah nun der konkrete Gebrauch dieser verliehenen "Schlüssel" aus ?? .... Apostelgeschichte 2,1-47 - Als die versammelte Gemeinde der Jünger und Nachfolger Jesu zu Pfingsten den Heiligen Geist bekam, ging Petrus hinaus - predigte den dort anwesenden JUDEN das Evangelium - und viele kamen zum Glauben und würden mit dem Heiligen Geist erfüllt - der erste Gebrauch des Schlüssels für die Juden! Apostelgeschichte 8,5-14: Später wurde auch den SAMARITERN - ein von den Juden verachtetes Mischvolk - das Evangelium gepredigt - doch obwohl sie die Predigt des Phillipus hörten, erhielt keiner von ihnen den Heiligen Geist. Erst nachdem Petrus zu ihnen kam, für sie betete - und ihnen die Hände auflegte (sich auf diese Weise mit ihnen Identifizierte), empfingen sie den Heiligen Geist - der zweite Gebrauch des Schlüssels für die Samariter! Apostelgeschichte 10,1-47: Wiederum später ergab es sich, das Petrus durch eine direkte Offenbarung zu dem Hauptmann Kornelius gesandt wurde - einem HEIDEN! Für einen Juden war es damals unvorstellbar, dass Gott das Heil auch den Heiden zuwenden würde, und so gebrauchte Gott eine sehr deutliche Vision und richtete eine noch deutlichere Aufforderung an Petrus. Als dieser dann im Kreis der um Kornelius versammelten Heiden war und dort redete, fiel der Heilige Geist zuletzt auch auf Kornelius, und auf die um ihn versammelten Menschen - der dritte Gebrauch des Schlüssels für die Heiden! Somit öffnete Petrus entsprechend der Zusage unseres HERRN mit jenen - von Jesus übergebenen Schlüsseln das Reich der Himmel für die Juden, für das Mischvolk der Samariter, und zuletzt auch für uns Heiden! Damit war jene Zusage erfüllt. Den Menschen aller Völker der Zugang zum Himmelreich geöffnet, und der besondere "Schlüsseldienst" des Petrus getan. Für einen etwaigen Nachfolger bleibt hier also keine Arbeit mehr zu tun. Einen deutlichen Hinweis darauf, das Petrus - entgegen der katholischen Lehre, keine Führungsfunktion unter den Aposteln hatte, finden wir im Galaterbrief:
Die Auseinandersetzung des Paulus mit Petrus in Antiochia Wenn sich nun also der Papst in seiner Nachfolge des Petrus in seinem Amt als unfehlbarer Leiter versteht, so bleibt festzuhalten - das Petrus heuchelte, im Unrecht war, und sich von Paulus zurechtweisen lassen musste!
Die katholische Kirche lehrt im Katechismus: Eine kühne Behauptung! So schwergewichtig und folgenreich dieser Anspruch auf der einen Seite ist, so dünn fällt gleichzeitig auf der anderen Seite das biblische Fundament dazu aus, welches eine solche schwergewichtige Lehre eigentlich stützen sollte. Die Bibel bestätigt diese jedoch nicht, sondern schweigt zu einer solchen Behauptung sogar vollständig - und so ruht jener Anspruch der "Nachfolge Petri durch den Papst" lediglich auf historischer Geschichtsschreibung! Aus dieser Geschichtsschreibung heraus lehrt nun die katholische Kirche, dass Petrus nach Rom zog - dort der erste römische Bischof wurde, und diese Stadt zum "apostolischen Regierungssitz" erklärte. So wie nach katholischer Lehre die anderen Apostel - Bischöfe als Nachfolger einsetzten - so setzte angeblich auch Petrus einen Nachfolger (Linus) ein, durch welchen sich in weiterer Folge jene Kette der sogenannten "apostolischen Sukzession" bis in unsere Tage fortsetzte. Wie bereits gesagt, finden wir in der Bibel für all diese Behauptungen keinerlei Hinweise - weder, das Petrus jemals in Rom war, noch dass dieser einen Nachfolger hatte - oder dass von Rom aus die "ganze Kirche regiert" wurde! Dennoch stellt die katholische Kirche diese Behauptung als "historisch gesichert" dar und versucht damit den Führungsanspruch des römischen "Pontifex" zu stützen.
Stehen hier nun angebliche "historische Fakten" gegen ein Schweigen der Bibel ??
Das wäre zum einen der Umstand, das Petrus sich selbst immer eher dem jüdischen - als dem heidnischen Volk verbunden sah - was vor allem im 2. Kapitel des Galaterbriefes sehr deutlich wird. In Rom jedoch gab es vergleichsweise nur sehr wenige Juden, bevor diese schließlich im Jahr 50 n. Chr. gänzlich aus Rom verbannt wurden.
Sollte nun Petrus nach dieser Zeit dennoch nach Rom gereist sein, so schiene es als sehr merkwürdig, das Paulus in seinem - etwa im Jahr 58 verfassten Brief an die Römer, zwar 26 andere Personen - NICHT aber Petrus erwähnte oder grüßte! Ebenso wenig erwähnte er Petrus in einem seiner 4 Briefe, welche er ca. 3 Jahre später in römischer Gefangenschaft verfasste. Im Jahr 66 schrieb Paulus schließlich in seinem letzten Brief vor seiner Hinrichtung: Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand bei, sondern alle verließen mich; es werde ihnen nicht angerechnet! 2. Timotheus 4,16
Die katholische Kirche sieht sich selbst als die einzig wahre - und von Gott gestiftete Kirche. Betrachten wir nun diesen Bibelvers zunächst noch etwas isoliert, so scheint dieser Vers auf den ersten Blick den Vertretern dieser angeblich "einzig wahren Kirche" zumindest in jener Behauptung recht zu geben, "Jesus hätte seine Kirche auf Petrus gebaut". Betrachten wir nun im weiteren aber, wie es zu dieser Aussage Jesu kam:
Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung an ihn
Hier wird zunächst jene Erkenntnis bzw. Offenbarung des Petrus sichtbar ( Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! ), welche Jesus zu jener später folgenden Aussage veranlasste: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen"
Beachten wir nun als nächstes die Tatsache, das die griechische Sprache - in welcher das neue Testament geschrieben wurde, zwischen "losem Gestein" (= "petros") und "festem Felsmassiv" (="petra") unterscheidet, so löst sich die offenbar feste Beziehung zwischen Petrus und dem Fundament der Gemeinde noch weiter auf.
Die entscheidende Frage ist hier nun in welchen Zusammenhang und Bezug die einzelnen Aussagen hier stehen ...
Um diese Frage klären zu können, müssen wir nach weiteren Aussagen in der Bibel suchen, welche entweder die eine oder andere Auslegung bekräftigt - oder als Irrtum überführt.
...und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.
Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Würde man zudem alle Bibelstellen des alten Testaments hier aufzählen, welche den HERRN als den "Fels" bezeichnen, so würde es hier den gesteckten Rahmen sprengen.
Kommt, lasst uns dem HERRN zujubeln und jauchzen dem Fels unsres Heils!
Vertraut auf den HERRN allezeit, denn Jahr, der HERR, ist ein Fels der Ewigkeiten!
Jesus hatte Petrus mit besonderen Aufgaben betraut, auf welche ich bereits weiter oben einwenig eingegangen bin. Doch ist er meiner festen Überzeugung nach ganz gewiss nicht jener Fels, auf dem die Gemeinde Jesu Christi ruht, denn DAS FUNDAMENT - DER FELS AUF DEM GOTT SEINE GEMEINDE BAUTE, IST JESUS CHRISTUS ALLEIN !!
"Habemus Papam" waren Worte, welche dem Jahr 2005 unverkennbar ihren Stempel aufdrückten, und ausgehend vom Petersplatz - über Köln, durch die ganze katholische Welt zu hören waren. Die Freude unter vielen Katholiken war offensichtlich groß, und so ging jener lateinische "Jubelruf" durch die ganze Welt., welcher übersetzt soviel bedeutet wie - "wir haben einen Papst!" - oder ganz übersetzt - "WIR HABEN EINEN VATER!"
Da der Papst aber jene jubelnde Menge nun gewiss nicht seine leiblichen Kinder nennen konnte, muss hier eine "andere Vaterschaft" gemeint sein - und so lehrt die katholische Kirche im 1. vatikanischen Konzil auch tatsächlich ... daß dieser römische Bischof Nachfolger des heiligen Petrus, des Apostelfürsten, wahrer Stellvertreter Christi, Haupt der gesamten Kirche und Vater und Lehrer aller Christen ist.
Wo aber fügt sich nun jener angebliche "Vater aus Rom" in diese biblischen Berichte ein - welcher sich nicht nur als "Vater" - sondern sogar als "heiliger Vater" ansprechen lässt ??
Nun steht hier Aussage gegen Aussage - das Wort des Papstes gegen das Wort Jesu!
Die katholische Kirche lehrt:
Woher nimmt der Papst nun jenen Anspruch, der Lehrer aller Christen zu sein ??
Nun steht auch hier Aussage gegen Aussage - das Wort des Papstes gegen das Wort Jesu!
Die katholische Kirche lehrt:
Woher nimmt der Papst nun jenen Anspruch, wahrer Stellvertreter Christi zu sein??
der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Nun steht wieder Aussage gegen Aussage - das Wort des Papstes gegen das Wort Jesu!
Die katholische Kirche lehrt:
Hier gestehe ich durchaus zu, das der Papst wohl das Haupt der katholischen Kirche ist!
Mir persönlich scheint, als wäre hier ein Haupt zuviel am Platz! Die katholische Kirche behauptet, jene "päpstliche Autorität und Vollmacht" sei - ausgehend von Petrus als den angeblich "ersten Papst" durch die lange Liste der Päpste hindurch - bis hin zum heutigen Papst "weitergereicht" worden. Diese angebliche "Vollmachtweiterreichung" durch jene lange Kette der Handauflegungen bezeichnet die katholische Kirche als "apostolische Sukzession". Die katholische Kirche behauptet, dass alle Päpste in jener Sukzessionskette durch Gottes besondere Führung jenen einstigen Glauben bewahrt hätten - und so den Glauben der Apostel Jesu unversehrt bis in unsere Zeit getragen hätten.
Wie wir jedoch gesehen haben, ist dieser Anspruch bereits durch die zahlreichen offenkundigen Widersprüche der katholischen Lehre zur Bibel nicht wirklich haltbar.
Würde das alles nun nicht bereits ausreichen - verhilft auch noch ein Blick in die Geschichte der Päpste und deren Leben und Wirken zu noch mehr Klarheit....
Die katholische Kirche lehrt:
Die katholische Kirche lehrt:
Die katholische Kirche lehrt:
Die katholische Kirche verdammt jeden, Der Papst sieht sich selbst als unfehlbarer Lehrer und Vater aller Christen, als Haupt der Kirche, als Stellvertreter Christi hier auf Erden, als oberster Richter, und nicht zuletzt als "Türsteher zum Himmel", an welchem keiner vorbeikommt, so er in den Himmel möchte - und welchem sich jeder unterwerfen muss! Wird ein solcher Anspruch tatsächlich anerkannt, so verleiht dieser dem Papst absolute Macht auf Erden - und ein Blick in die Geschichte zeigt, wie diese durch die Päpste auch in großen Ausmaß ausgespielt und ausgekostet wurde, bevor die biblische Wahrheit dem Volk wieder offenbar wurde!
Viele Menschen hatten durch die Jahrhunderte hindurch keinen Zugang zum lebendigen Wort Gottes, da nicht zuletzt die katholische Kirche das Lesen des Wortes Gottes dem Volk verboten hatte. Sie setzten die Bibel auf den "Index" (die Liste der verbotenen Bücher) und verfolgten und töteten Menschen, welche es dennoch wagten eine Bibel zu besitzen, oder gar in ihr zu lesen. So lagen die katholischen Ketten lange Zeit an den Knöcheln der Menschen, und kaum einer konnte sich von ihnen befreien, da die Wahrheit der Bibel verborgen wurde.
Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. Einige abschließende persönliche Worte an dich ... Ich möchte dich nun abschließend einladen, die Bibel zur Hand zu nehmen und zu prüfen! Vertraue in Fragen der Ewigkeit nicht ungeprüft auf Menschen, sondern prüfe sowohl meine Aussagen als auch die Lehre der katholischen Kirche. Du kannst dich vor dem Richterstuhl Gottes nicht auf Menschen berufen, denn Gott hat dir sein Wort gegeben, an welchem du hättest prüfen und die Wahrheit herausfinden können. Bring dich nicht in die Situation, wo du einst vor Gott sagen musst: "Ich habe eben blind vertraut." oder "Ich hatte keine Zeit zu prüfen." oder gar "Es hat mich einfach nicht interessiert."
In Jeremia 29,13 gibt Gott uns ein großes und wunderbares Versprechen ...
Gerne würde ich auch deine Meinung zu dem hier Geschriebenen lesen.
Reinhold Keinberger |
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