| Firmung |
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Die römisch-katholische Kirche [1316] Die Firmung vollendet die Taufgnade Sie ist das Sakrament das den Heiligen Geist verleiht um uns in der Gotteskindschaft tiefer zu verwurzeln uns fester in Christus einzugliedern unsere Verbindung mit der Kirche zu stärken uns mehr an ihrer Sendung zu beteiligen und uns zu helfen in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben [1285] Zusammen mit der Taufe und der Eucharistie bildet das Sakrament der Firmung die "Sakramente der christlichen Initiation", deren Einheit bewahrt werden muß. Den Gläubigen ist also zu erklären, daß der Empfang der Firmung zur Vollendung der Taufgnade notwendig ist. "Durch das Sakrament der Firmung werden [die Getauften] vollkommener der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet; so sind sie noch strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zugleich zu verbreiten und zu verteidigen" [1305] Dieser "Charakter" vervollkommnet das in der Taufe empfangene gemeinsame Priestertum der Gläubigen. Der Gefirmte erhält "die Macht, öffentlich den Glauben an Christus wie von Amtes wegen mit Worten zu bekennen" [1302] Die Liturgie verdeutlicht, daß das Sakrament der Firmung die Ausgießung des Heiligen Geistes in Fülle bewirkt, wie sie einst am Pfingsttag den Aposteln zuteil wurde
(aus dem katholischen Katechismus)
Lehrt die katholische Kirche daher, dass durch das "Sakrament der Firmung" für den Firmling tatsächlich jene Ausgießung des Heiligen Geistes wie einst zu Pfingsten geschieht, so treibt diese "katholische Form von Pfingsten" in ihrer praktischen weiterer Folge zumeist sehr eigenartige Früchte, welche kaum mit jenen Pfingstereignissen der Apostelgeschichte vergleichbar sind...
So sind einige Bekannte, welche durch die Firmung einst angeblich"den Heiligen Geist empfingen", mittlerweile zu konsequenten Gottesleugnern geworden. Andere von diesen leugnen Gott zwar nicht - sehen in ihm aber irgend jemanden, der ebenso auch "Allah" oder "Buddha" oder "Krishna" heissen könnte. Wieder einige von ihnen meinen, dass Gott vielleicht überhaupt nur eine "kosmische Kraft oder Energie" wäre. Nur sehr wenig gefirmte Katholiken finden trotz dieses "Sakramentes" zu jener Sicht, in welcher Gott ein direktes personales Gegenüber ist, zu welchem sie tatsächlich eine persönliche vertraute und liebevolle Beziehung haben könnten.
Diese Bestandsaufnahme passt nun aber nicht nur auf den Großteil meiner gefirmten katholischen Bekanntschaften. Nein - AUCH ICH selbst sehe mich rückblickend lange Jahre meines Lebens in dieser armseligen Erkenntnis! Auch ich "glaubte" lange Jahre in einer bloß sehr subtiler Weise an Gott, sah mich daher auch anderen Religionen gegenüber als "sehr tolerant", und hatte kein Problem damit, ob Gott nun Allah, Buddha, Krishna oder sonst wie hieß.
Diese völlig falsche und armselige Erkenntnis, hatte ich als gefirmter Katholik jedoch entsprechend katholischer Lehre im angeblichen Vollbesitz des Heiligen Geistes, denn die katholische Kirche lehrt - dass das Sakrament der Firmung die Ausgießung des Heiligen Geistes in Fülle bewirkt, wie sie einst am Pfingsttag den Aposteln zuteil wurde. (katholischer Katechismus [1302] In der Bibel finden wir auch weder den Begriff der Firmung noch Hinweise dazu, durch dieses "Sakrament" den Heiligen Geist zu erhalten. Es scheit mir darüber hinaus heute auch der Gedanke sehr skurril, dass man entsprechend katholischer Lehre durch das Taufsakrament zunächst angeblich zwar wiedergeboren wird - dann aber erst ca. 12 Jahre später durch ein weiteres "Sakrament" den Heiligen Geist empfangen soll. Man müsste sich hier ja fragen, woraus diese angebliche Wiedergeburt bestanden hätte, wenn wir in dieser "Wiedergeburt" nicht auch gleichzeitig durch den Heiligen Geist lebendig gemacht würden!? Wiedergeburt ohne gleichzeitiges erhalten des Heiligen Geistes wäre nicht nur eine kraftlose Wiedergeburt, sondern wäre vielmehr eine "Totgeburt" - da es ja gerade der bei der Wiedergeburt empfangende Heilige Geist ist, der uns lebendig macht (vgl. 2. Kor 3,6), uns mehr und mehr in die volle Wahrheit führt (vgl. 1. Joh 2,27 / Joh 16,13) uns den Frieden der Vergebung und die Gewissheit des Heils - (vgl. Römer 8,16) und Zeugenmut für Jesus schenkt (vgl. Apg. 1,8) und die vertraute und persönliche Beziehung zu Gott überhaupt erst ermöglicht (vgl. Römer 8,15). 2. Kor 3,6: Und eine solche Zuversicht haben wir durch Christus zu Gott; nicht dass wir von uns selber aus tüchtig wären, so dass wir uns etwas anrechnen dürften, als käme es aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 1. Joh 2,27: Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge; und so wie sie euch belehrt hat, werdet ihr in ihm bleiben. Joh 16,13: Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Römer 8,16: Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Apg 1,8: ...ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! Römer 8,15: Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Es stellte sich mir einmal die Frage, warum mir selbst diese große Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit bezüglich der Versprechen der Firmung und ihrer tatsächlichen Realität nicht sofort aufgefallen ist. Die Antwort liegt für mich auf der Hand, denn gewiss kann man jeden, der in Dunkelheit geboren wurde und die Sonne nie sah, den Mond sehr einfach als solche "verkaufen". Wer jedoch dann tatsächlich die Sonne aufgehen sah, der kennt auch das Licht das diese mit sich bringt und kennt dann auch den Unterschied zwischen Tag und Nacht - zwischen Licht und Finsternis.
Der Grund, warum ich als Katholik niemals an der "Wirksamkeit des Sakraments der Firmung" zweifelte, war - weil ich gar keine Ahnung, gar keine Vorstellung davon hatte, welche Veränderungen der Heilige Geist in uns bewirkt, wenn wir nach unserer Bekehrung Gottes Gnade erfahren und Gott uns in der Wiedergeburt den Heiligen Geist als Unterpfand tatsächlich bereits in diesem Leben schenkt. Einige abschließende persönliche Worte an dich ... Ich möchte dich nun abschließend einladen, die Bibel zur Hand zu nehmen und zu prüfen! Vertraue in Fragen der Ewigkeit nicht ungeprüft auf Menschen, sondern prüfe sowohl meine Aussagen als auch die Lehre der katholischen Kirche. Du kannst dich vor dem Richterstuhl Gottes nicht auf Menschen berufen, denn Gott hat dir sein Wort gegeben, an welchem du hättest prüfen und die Wahrheit herausfinden können. Bring dich nicht in die Situation, wo du einst vor Gott sagen musst: "Ich habe eben blind vertraut." oder "Ich hatte keine Zeit zu prüfen." oder gar "Es hat mich einfach nicht interessiert."
In Jeremia 29,13 gibt Gott uns ein großes und wunderbares Versprechen ...
Gerne würde ich auch deine Meinung zu dem hier Geschriebenen lesen.
Reinhold Keinberger |
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