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Das Taufsakrament näher betrachtet ...
Die katholische Kirche lehrt, das nach dem Tod nur jene Menschen direkten (eher selten der Fall) oder indirekten (durch das "Fegefeuer" hindurch) Zutritt zur ewigen Gottesgemeinschaft haben, welche im "Stand der heiligmachenden Gnade" bzw. "in der Gnade und Freundschaft Gottes sterben". Ist jemand nach katholischer Lehre zum Zeitpunkt des Todes nicht im Stand dieser "heiligmachenden Gnade", so kommt er weder in den Himmel, noch in das "Fegefeuer", sondern er geht in die ewige Verdammnis! Dieser "Gnadenstand" ist also nach katholischer Lehre in gewisser Weise ein "Status", welcher den Menschen entweder zum Himmelsanwärter oder zum Höllenanwärter macht - ganz in Abhängigkeit davon, ob der Mensch zum Zeitpunkt seines Todes sich in diesem "Gnadenstand" befindet, oder eben nicht.
Lassen wir einzelne religionsübergreifende Zugeständnisse und Heilsaussichten - welche hauptsächlich im Rahmen des 2. vatikanischen Konzils anderen Religionen (Buddhismus, Hinduismus, Islam und Judentum) gegenüber geäußert wurden - außer Acht, so stellt das von der katholischen Kirche gespendete Taufsakrament nach katholischer Lehre den einzigen ERST-Zugang zu diesem "Gnadenstand" für all jene dar, welche diesen "Zugang" kennen und die Möglichkeit zu dieser Taufe haben. Nachdem nun nach katholischer Lehre, der "Gnadenstand" zur Todesstunde aber zwischen ewiger Seligkeit und ewige Verdammnis entscheidet, und das Taufsakrament entsprechend dieser Lehre der einzige Zugang zu diesem "Gnadenstand" ist, folgt daraus die logische Konsequenz, dass die Taufe somit auch einziger Zugang zum Heil - und somit heilsnotwendig ist. Daher sagt die katholische Kirche: "Die Kirche kennt kein anderes Mittel als die Taufe, um den Eintritt in die ewige Seligkeit sicherzustellen." Da nach katholischer Lehre bei fast allen gespendeten Sakramenten, der von Priester oder Bischof vollzogene Ritus selbst die Kraft hat, das entsprechende Ziel herbeizuführen und zu bewirken - ist auch bei der Taufe der vollzogene Taufritus selbst jenes "werkzeugliche Mittel", welches all jene Dinge herbei führen soll, die im Zusammenhang mit der Taufe von der katholischen Kirche versprochen und zugesagt werden. Da nach dieser Lehre der Taufritus selbst Kraft und Wirksamkeit hat, ist der Wille des Täuflings hier völlig irrelevant.
Daher macht es nach dieser katholischen Sichtweise auch Sinn, die Taufe so früh als möglich anzusetzen, da entsprechend ihrer Lehre hierbei ja die "Erbsünde" vom Kleinkind genommen wird , und dieses darüber hinaus in den "Gnadenstand" versetzt wird. Somit sind die Weichen nach katholischer Sicht gewissermaßen Richtung Himmel gestellt bis zu jenem Zeitpunkt - wo das heranwachsende Kind durch eine Todsünde diesen Gnadenstand verliert. Da dem Kleinkind nach katholischer Lehre aber über lange Zeit die Voraussetzungen zur "Todsünde" fehlen (Vorsatz, bestimmte Schwere der Sünde,...), befindet sich das heranwachsende Kind zwischenzeitlich mehr oder weniger lang im "sicheren Gnadenstand". Stirbt nun das Kind (was früher ja auch noch wesentlich öfter der Fall war als heute) in dieser Zwischenzeit, so konnte die Kirche den Eltern den Trost bieten, das verstorbene Kleinkind wäre aufgrund der Taufgnade direkt in den Himmel gekommen. Aus diesem Hintergrund sind auch die sogenannten "Nottaufen" bei Säuglingen zu verstehen, wo nicht selten katholische Krankenschwestern diese Nottaufen noch im Krankenhaus vollziehen, wenn der Tod des Kindes unmittelbar zu befürchten ist.
Die katholische Kirche verbindet mit diesem Sakrament nun aber nicht bloß den "Ersterhalt des Gnadenstandes", sondern verspricht im selben Zusammenhang auch volle Sündenvergebung - d.h. sowohl der "ewigen", als auch aller "zeitlichen Sündenstrafen" (mehr dazu beim Beichtsakrament) Da das Christentum bereits im 4. Jahrhundert aufgrund der Zwangschristianisierung des römischen Volkes durch Kaiser Konstantin und Kaiser Theodosius massiv mit unbiblischem bzw. heidnischem Gedankengut durchsetzt - und somit entstellt wurde, und darüber hinaus damals auch die katholische Beichtpraxis der heutigen Form noch nicht ausgebildet war, rief dieses sündenvergebende Taufverständnis schon sehr früh viele "schlaue Strategen" auf den Plan. Die Zwangsvermischung von Heidentum und Christentum musste fast zwangsläufig dazu führen, dass der Sauerteig des heidnischen Gedankenguts den biblischen Glauben rasch durchsetzte und so die "christliche Religion" entstehen ließ, welche lediglich biblische Elemente und Aspekte in ihr überwiegend heidnisches Religionsgerüst integrierten und auf diese Weise "christianisierte Heiden" hervorbrachte. Da Zwangsbekehrung nicht funktioniert, erkannten diese Zwangsbekehrten auch ihre Errettung nicht im Glauben an Jesus und an SEINEM Erlösungswerk, sondern sie ersetzten lediglich ihre zuvor heidnischen Maßstäbe mit den christlichen Maßstäben, und trachteten forthin - Errettung und Heil durch das Bemühen nach einem Leben entsprechend dieser erneuerten Maßstäbe zu finden. Das diese neuen hohen Maßstäbe aber ihre eigene Kraft und ihr eigenes Vermögen bei weitem übersteigt, hätten sie ganz ohne eigene Erfahrungen allein durch das lesen der Bibel herausfinden können.
Anstatt nun aber als Sünder vor Gott zu kapitulieren, und JESUS als ihren Herrn und Erlöser anzunehmen, schien es den "zwangschristianisierten Heiden" offenbar naheliegender, in heidnischer Art sich wieder Riten zu bedienen, um die Probleme auf gewohnte alte Art zu lösen. Ansetzend an einem ritualisierten, verbogenen und entstellten Taufverständnis - welches angeblich volle Sündenvergebung zusicherte, gingen sie daran, im Hinblick auf diese Lehre auf "vollen Einsatz zu spielen", indem sie sich die Taufe gewissermaßen als "Trumpf" bis zuletzt im Ärmel behielten und sich erst am Lebensende taufen ließen. Welche Motive sich dahinter verbargen und welche Möglichkeiten die Menschen in dieser "General-Sündenvergebung am Sterbebett" zu erkennen glaubten, sei dahingestellt. In jedem Fall ging diese Hoffnung auf Errettung, welcher sich nicht nur Kaiser Konstantin hingab, an der rettenden Hand Gottes am Evangelium völlig vorbei. Die Lehre von der Wiedergeburt durch die Taufe scheint auf den ersten Blick vielleicht vergleichsweise eher harmlos in ihren möglichen Konsequenzen. In Wirklichkeit steckt in dieser Lehre aber der wohl gefährlichste Trugschluss der ganzen Tauflehre, weil diese eine besonders wichtige und mahnende Bibelstelle gewissermaßen ausser Kraft setzt, welche den Menschen beim lesen ansonsten aufhorchen lassen müsste ... Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster der Juden. Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Johannes 3,1-2
Nicht das Jesus etwa auch etwas Falsches sagen könnte, bekräftigt er dennoch diese Aussage mit den einleitenden bekräftigenden Worten "Wahrlich, wahrlich ..." Ist nun jemand ehrlich auf der Suche nach Gott, so wird er gewiss die von Jesus klargemachte Notwendigkeit des "vom neuen geboren seins" erkennen und sich an dieser Stelle vermutlich ebenso wie Nikodemus fragen: Wie kann das geschehen? Johannes 3,1
Stößt nun ein Katholik auf diese Bibelstelle und somit auf die Frage der notwendigen Wiedergeburt, so bekommt er von seiner Kirche als Antwort:[1277] "Die Taufe ist die Geburt zum neuen Leben in Christus ..." Als mir so richtig bewusst wurde, auf welche Weise Gott mich angenommen hat und für mich der persönliche und bewusste Schritt der Bekehrung der wirkliche Zugang zum Heil - und somit zu Gott war, fragte ich mich - WARUM mir das meine Kirche durch die Jahre hindurch nicht sagte und mich nicht zu diesem zentralen Zugangspunkt der Bekehrung führte ??? Das wäre doch eigentlich ihr "Job" - so dachte ich, dafür ist sie ja da!
Die Antwort auf diese Frage wurde mir sehr bald klar .... Mit der Zusage der "Wiedergeburt" und des "Gnadenstandes" durch das Taufritual schickt die katholische Kirche nun ihre Mitglieder dennoch "ins Rennen". Sie treibt ihre Mitglieder in ihrem religiösen Leben vorwärts und lenkt sie auf einen lebenslangen "Pilgermarathon", ohne ihnen jedoch jemals zuvor eine tatsächlich "gültige Startnummer" mit auf den Weg gegeben zu haben. Wer aber letztlich ohne gültige Startnummer durchs "Ziel" geht, hat wie im Sport den Lauf umsonst vollendet, weil die Erlösung (hier im Vergleich die Startnummernausgabe) der Heiligung bzw. der Nachfolge Jesu (hier im Vergleich dem Lauf) immer vorangehen muss!
Zuerst müssen wir von neuem geboren werden. Erst dann können wir Gott dienen und IHM unser Leben in Dankbarkeit hingeben. Erlösung und somit Wiedergeburt aber finden wir nicht durch die Taufe oder andere Sakramente, sondern einzig und allein in der persönlichen und bewussten Bekehrung - indem wir BUSSE tun (vor Gott unsere Sünden bekennen und vor ihm kapitulieren) und GLAUBEN (das Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und durch sein Blut unsere ganze Sündenschuld gesühnt hat) und JESUS CHRISTUS als HERRN und RETTER in unser Leben aufnehmen. Dieses ist der zentrale und einzige Zugang zum Heil! Haben wir in der Bekehrung auf diese Weise die Grundlagen geschaffen, und sind wir auf diese Weise zum tatsächlich NEUEN LEBEN durchgedrungen, so sind wir in voller Gewissheit unseres Heils bereit unseren Weg mit Gott zu gehen und unser Leben IHM ganz hinzugeben. Fehlt dieser vorausgehende Schritt aber, ist alles Bemühen lediglich tote Religion (!!!) - ein Lauf ohne gültige Startnummer - Arbeitsmühe ohne gültiges Dienstverhältnis!
Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Die katholische Tauflehre würde hier Bestätigung finden, wenn geschrieben stünde "macht sie durch Taufe zu Jüngern alle Völker". Hier stehen diese beiden Dinge jedoch in anderer Reihenfolge - erst Glaube, dann Taufe !
Da wandte sich der Kämmerer an Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen? Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden? Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Auch hier keine Bestätigung der katholischen Tauflehre sondern ein klarer Widerspruch zur überwiegend angewandten Kindertaufe. Philippus nennt hier ebenfalls den PERSÖNLICHEN GLAUBEN als Vorraussetzung bzw. Bedingung zur Taufe, welcher bei Kindern aber völlig ausgeschlossen ist!
Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durch das Wasser, welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi.
Auch hier keinerlei Bestätigung der katholischen Tauflehre, sondern ein klarer Widerspruch! Zum einen wird hier auf einen BILDLICHEN SINN hingewiesen.
da ihr mit ihm begraben seid in der Taufe. In ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab
Auch hier kein Rückhalt für die katholische Tauflehre. Wir sind mitauferweckt durch den GLAUBEN an Jesus als unseren Herrn und Erlöser und nicht durch die Taufe! Ich selbst wurde wie bereits erwähnt ebenso als Kind in katholischer Tradition "getauft". Ich möchte nun abschließend zu diesem Thema erklären - warum ich mich nach meiner Bekehrung zur Glaubenstaufe entschied und wie meine Sicht der Dinge hier aussieht... Wenn man die Bibel aufmerksam liest, so wird man feststellen, dass Taufe zunächst bei Johannes dem Täufer immer in Verbindung mit Buße und Umkehr stand. Er taufte mit Wasser, forderte die Menschen auf, sich von ihrem sündhaften Leben abzuwenden und umzukehren, und kündigte Jesus an als jenen - welcher mit dem Heiligen Geist taufen wird. Er (Johannes) bereitete den Weg, damit die Menschen jene Grundlage erhielten, welche sie benötigten um Heilung von Jesus empfangen zu können - nämlich Sündenerkenntnis und Reue .
Liest man etwas später in der Apostelgeschichte oder in den Paulusbriefen, so fällt auf - dass Taufe sodann immer eine Folge der Bekehrung war.... Die Taufe war also auch hier nicht Ursache für den Glauben, sondern eine Folge daraus. Der Glaube kommt aus dem Wort Gottes und der Predigt, aber nicht aus der Taufe. Kommt jemand zum Glauben an Jesus Christus, indem er seinem Wort glaubt und auf ihn als Retter und Erlöser vertraut, so entsteht daraus eine lebendige Beziehung zum Herrn. Der Mensch dringt dadurch zum wahren Leben hindurch. Alles wird neu und die Bibel nennt diesen Menschen, dem dieses wiederfährt, eine neue Kreatur. Die Verbindung zum Herrn wird der zentrale Punkt im Leben. Das neue Leben richtet sich auf diesen neuen Mittelpunkt aus, und das LEBEN beginnt genaugenommen mit diesem Zeitpunkt erst richtig.
Durch die Taufe wird diese geistliche Tatsache öffentlich bekannt gemacht und der Täufling bestätigt durch die Taufe in feierlichem Rahmen vor anderen, was Gott Großes an ihm getan hat. Die Taufe symbolisiert in ihrem Wesen und in ihrer Durchführung zeugnishaft jene geistliche Wirklichkeit, durch welche wir errettet wurden. So verbildlicht das Untertauchen, dass unser alte Mensch mit Christus gestorben ist - dass wir uns abgewandt haben von der Sünde und wir unsere Rebellion gegen Gott aufgegeben haben. Obwohl der auch eingangs bereits erwähnte Vergleich mit der Hochzeit etwas hinkt, könnte man die Taufe dennoch mit einer solchen vergleichen - genaugenommen mit einer "geistlichen Hochzeit mit Jesus". Vorraussetzung für eine Hochzeit ist immer eine Beziehung und Voraussetzung für eine Beziehung ist immer, dass man den "Bräutigam" kennt. Genauso wenig wie aber eine Hochzeit eine Beziehung entstehen lassen kann, kann auch die Taufe nicht ursächlich eine Beziehung zu Jesus entstehen lassen. Christ sein heißt aber nun doch, sein Leben aus dieser Beziehung heraus zu führen und zu leben. Deshalb ist es, wie im "normalen Leben" auch hier vernünftig, Jesus zunächst mal kennen zu lernen. Wer ihn aufrichtig kennen lernen möchte, liest die Bibel - sein Wort. Durch sein Wort erfahren wir um unsere Situation und erfahren wir auch, was ER für uns bereit hält. Wer dieses Geschenk sodann im vertrauenden Glauben annimmt, wird nicht mehr anders können, als IHN von ganzem Herzen zu lieben, weil der Mensch dadurch erkennt, wer ER ist, was ER für uns getan hat, und welches unfassbare Geschenk ER uns in seiner Gnade geschenkt hat. Die Taufe als feierliche öffentliche Bezeugung dieser Beziehung durch seine Vergebung und Gnade ist in diesem Vergleich dann die "Hochzeit" - jener sichtbare Teil der inneren Wirklichkeit, welcher eben genau diese Beziehung zu Jesus nach außen ausdrückt und freudig bezeugt. Da ich entsprechend dieser Erklärung auch das katholische Verständnis der Taufe nicht länger teilen konnte, sah ich es auch hinsichtlich der völlig unterschiedlichen Tauferkenntnis nicht nur als ehrlicher, sondern auch als notwendig, mich von der katholischen Kirche zu trennen. Einige abschließende persönliche Worte an dich ... Ich möchte dich nun abschließend einladen, die Bibel zur Hand zu nehmen und zu prüfen! Vertraue in Fragen der Ewigkeit nicht ungeprüft auf Menschen, sondern prüfe sowohl meine Aussagen als auch die Lehre der katholischen Kirche. Du kannst dich vor dem Richterstuhl Gottes nicht auf Menschen berufen, denn Gott hat dir sein Wort gegeben, an welchem du hättest prüfen und die Wahrheit herausfinden können. Bring dich nicht in die Situation, wo du einst vor Gott sagen musst: "Ich habe eben blind vertraut." oder "Ich hatte keine Zeit zu prüfen." oder gar "Es hat mich einfach nicht interessiert."
In Jeremia 29,13 gibt Gott uns ein großes und wunderbares Versprechen ...
Gerne würde ich auch deine Meinung zu dem hier Geschriebenen lesen.
Reinhold Keinberger |
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Um jene überragende Bedeutung verstehen zu können, welche die katholische Kirche der Taufe bzw. dem Taufsakrament beimisst, ist es nötig, zuvor die grundlegende "Anatomie" der römisch-katholischen Religion hinsichtlich des "Gnadenstandes" einwenig zu kennen. 